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Fünf kleine Frösche auf einem Seerosenblatt, vorne der winzige hellgrüne Flipp

Gute-Nacht-Geschichte

Fünf kleine Frösche

  • ab 3 Jahren
  • ca. 3 Min. vorlesen
  • 4 Min. anhören
  • 16 Seiten
  • Aquarell

Flipp ist der kleinste von fünf Fröschen und will die ganze Nacht wach bleiben. Mit Grimassen, Wettspringen und seinem lautesten Lied hält er die Geschwister wach – denkt er. Quak – plumps! Einer nach dem anderen landet im Moosbett, und am Ende zählt jemand ganz anderes.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Fünf Frösche sitzen am Abend auf dem Seerosenblatt, Flipp grinst hellwach
Seite 1

Flipp ist kein bisschen müde. Dabei ist es schon Abend am Teich. Fünf kleine Frösche sitzen auf dem Seerosenblatt. Flipp ist der kleinste.

Flipp plustert sich trotzig auf, hinten am Ufer ruft Mama Frosch
Seite 2

Mama Frosch ruft vom Ufer: „Ab ins Bett, ihr fünf!“ Aber Flipp quakt: „Ich bleib wach. Die ganze Nacht. Für immer!“

Flipp streckt dem großen Bruder die Zunge raus und schneidet eine Grimasse
Seite 3

Fünf kleine Frösche auf dem Seerosenblatt. Flipp hat einen Plan: Keiner darf schlafen! Er schneidet seine lustigste Grimasse. Zunge raus, Augen rund. Bläää!

Der große Bruder springt müde vom Seerosenblatt in sein Moosbett
Seite 4

Der große Bruder lacht. Dann gähnt er. „Ich bin müde und matt.“ Quak – plumps! Ab ins Bett. Da waren’s nur noch vier.

Vier Frösche auf dem Blatt, die gepunktete Schwester holt Schwung
Seite 5

Vier kleine Frösche auf dem Seerosenblatt. „Wettspringen!“, ruft Flipp. „Wer am weitesten hüpft!“ Die Schwester mit den Tupfen holt Schwung. Eins, zwei, drei …

Die gepunktete Schwester ist in ihrem Moosbett gelandet und schläft ein
Seite 6

Sie springt: Quak – plumps! Mitten in ihr Moosbett. „Gewonnen“, murmelt sie – und schläft. Da waren’s nur noch drei.

Flipp singt mit dickem Kehlsack, zwei Geschwister schwanken müde
Seite 7

Drei kleine Frösche auf dem Seerosenblatt. Flipp holt tief Luft. Jetzt singt er sein lautestes Lied: „Quaaak, quak, quak! Quaaak, quak, quak!“

Zwei Geschwister hüpfen ans Ufer, Flipp bleibt allein zurück
Seite 8

Aber das Lied klingt wie ein Schlaflied. Die beiden anderen wiegen sich. Ihre Augen werden schwer. Quak – plumps! Quak – plumps! Da war nur noch einer.

Flipp sitzt ganz allein auf dem leeren Seerosenblatt im dunklen Teich
Seite 9

Ein kleiner Frosch auf dem Seerosenblatt. Flipp schaut sich um. Kein Bruder. Keine Schwester. Nur Wasser, dunkel und still.

Flipp ruft leise ins Dunkel, hinter dem Schilf kommt der Mond hervor
Seite 10

„Hallo?“, quakt Flipp leise. Niemand antwortet. Wach bleiben ist gar nicht so lustig, wenn alle anderen schlafen. Da kommt der Mond hinter der Wolke hervor.

Flipp hüpft im Mondlicht über kleine Seerosenblätter zum Ufer
Seite 11

Da hat Flipp eine Idee. „Wenn alle schlafen, muss einer aufpassen. Ich bin der Gute-Nacht-Zähler!“ Hopp, hopp – Flipp hüpft ans Ufer.

Flipp steht zwischen den Moosbetten seiner schlafenden Geschwister, Mama schnarcht
Seite 12

Vier Moosbetten, vier Frösche. Flipp zählt: „Eins, zwei, drei, vier.“ Alle da! Und Mama? Die ist beim Ins-Bett-Bringen selbst eingeschlafen. „Quaaa-chrrr!“ Flipp kichert.

Flipp gähnt und krabbelt in sein eigenes Moosbett
Seite 13

Flipp gähnt. Zählen macht müde. Das wissen alle Frösche. Er krabbelt in sein eigenes Moosbett. Es ist weich und sonnenwarm.

Glühwürmchen über dem nächtlichen Teich, die Seerosen schließen sich
Seite 14

Die Glühwürmchen machen ihre Lichter aus. Eins nach dem anderen. Der Teich ist still. Die Seerosen machen ihre Blüten zu.

Der Mond schaut freundlich auf den stillen Teich
Seite 15

Nur einer zählt noch: der Mond. Er schaut auf den Teich und zählt ganz langsam: „Fünf, vier, drei, zwei …“

Flipp schläft lächelnd in seinem Moosbett im Mondlicht
Seite 16

„Eins“, flüstert der Mond. Und Flipp? Quak … plumps – mitten hinein in den Schlaf. Fünf kleine Frösche, alle im Bett. Gute Nacht.

Ein leeres Seerosenblatt auf dem stillen Teich unter dem Vollmond

Ende. Gute Nacht!

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