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Känguru-Mama hält den Beutel auf, das kleine Känguru Kiki springt darauf zu, ein Kookaburra lacht im Baum

Gute-Nacht-Geschichte

Kiki passt nicht mehr rein

  • ab 3 Jahren
  • ca. 3 Min. vorlesen
  • 4 Min. anhören
  • 16 Seiten
  • Bilderbuch

Abends will das kleine Känguru Kiki nur eins: in Mamas Beutel. „Kopf rein, Bauch rein, Beine rein!“ Doch die Beine gucken raus, der Schwanz kitzelt Mama an der Nase, und beim dritten Mal fliegt Kiki in den Sand. Der Lachende Hans im Baum lacht sich kaputt – bis Kiki eine ganz eigene Idee hat.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Kiki hüpft am Nachmittag über einen Busch im roten Outback
Seite 1

Kiki ist ein kleines Känguru. Aber nicht mehr ganz so klein. Abends will Kiki nur eins: in Mamas Beutel. Wie immer.

Mama hält den Beutel auf, Kiki springt kopfüber hinein
Seite 2

Die rote Sonne geht unter. Mama hält den Beutel auf. Kiki springt: „Kopf rein, Bauch rein, Beine rein!“

Kikis lange Beine gucken aus dem Beutel, mitten vor Mamas Gesicht
Seite 3

Aber die Beine gucken raus. Zwei lange Kängurubeine, mitten in Mamas Gesicht. „Kiki“, nuschelt Mama, „ich sehe nichts mehr.“

Kikis Beine springen wieder heraus, oben im Baum lacht ein Kookaburra
Seite 4

Kiki zieht die Beine an. Und die Knie. Und die Zehen. Plopp – die Beine springen wieder raus. Vom Baum lacht jemand: „Hahaha-hihi!“

Der Kookaburra Hans zeigt mit dem Flügel, Kiki dreht sich zum Rückwärtshüpfen um
Seite 5

Das ist Hans. Er ist ein Kookaburra, ein Lachender Hans. So heißen die wirklich! „Probier’s rückwärts!“, kichert er. Kiki hüpft rückwärts: „Schwanz rein …“

Kikis Schwanz kitzelt Mama an der Nase, Mama niest
Seite 6

Aber jetzt guckt der Schwanz raus. Er kitzelt Mama an der Nase. „Hatschi!“, macht Mama. Und Hans lacht und lacht.

Kiki quetscht sich ganz klein in den Beutel, Mama hält die Luft an
Seite 7

Kiki macht sich ganz klein. So klein wie früher. Sie quetscht und drückt: „Kopf rein, Bauch rein, Beine rein, Schwanz rein …“

Kiki fliegt aus dem Beutel und landet im roten Sand
Seite 8

Ganz kurz passt alles. Mama hält die Luft an. Kiki hält die Luft an. Dann – plopp! Kiki fliegt hinaus und landet im roten Sand.

Kiki sitzt traurig mit hängenden Ohren im Sand, Hans schaut besorgt
Seite 9

Hans lacht diesmal nicht. Kiki sitzt im Sand. Ihre Ohren hängen. „Ich bin zu groß“, flüstert sie. „Ich pass nirgends mehr rein.“

Mama liegt müde auf der Seite im Gras
Seite 10

Mama ist vom vielen Hüpfen auch ganz müde. Sie legt sich ins Gras, auf die Seite, und streckt die Beine aus. „Uff“, seufzt Mama.

Kiki steckt nur den Kopf in Mamas Beutel
Seite 11

Da hat Kiki eine Idee. Sie schaut auf Mamas Bauch. Sie schaut auf den Beutel. Und sie steckt nur den Kopf hinein. Nur den Kopf!

Kiki kuschelt sich außen an Mamas Bauch, Mama und Hans lachen
Seite 12

Der Rest kuschelt sich außen an Mamas warmen Bauch. „Guck mal, Mama“, sagt Kiki. „Ein Außenbeutel!“ Mama lacht. Und oben im Baum lacht Hans mit.

Mama hat ihren langen Schwanz um Kiki gelegt wie eine Decke
Seite 13

Mama legt ihren langen Schwanz um Kiki herum. Wie eine Decke. Vorne Beutel, hinten Schwanz, in der Mitte Kiki. Alles passt.

Unter dem Sternenhimmel sagt Kiki Hans im Baum gute Nacht
Seite 14

Die Sonne ist weg. Die Sterne kommen. Kiki zieht den Kopf noch einmal heraus. „Gute Nacht, Hans.“ „Gute Nacht, Kiki“, gähnt Hans.

Kiki legt die Wange an Mamas Bauch und murmelt
Seite 15

Kiki legt ihre Wange an Mamas Bauch. Ganz leise murmelt sie: „Kopf an Mama. Bauch an Mama. Beine ins Gras. Fertig.“

Mama und Kiki schlafen aneinandergekuschelt unter den Sternen
Seite 16

Mamas Bauch hebt sich und senkt sich. Auf und ab. Langsam. Kiki passt nicht mehr hinein. Aber sie passt genau daneben. Gute Nacht.

Ein einsamer Eukalyptusbaum unter dem Sternenhimmel im Outback

Ende. Gute Nacht!

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