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Ein Mädchen mit roten Locken drückt seinen Teddy an sich, daneben hält Opa einen Nähkorb

Gute-Nacht-Geschichte

Teddy hat ein Loch

  • ab 3 Jahren
  • ca. 3 Min. vorlesen
  • 3 Min. anhören
  • 16 Seiten
  • Buntstift

Frieda schläft bei Opa, da hat Teddy Bommel plötzlich ein Loch im Arm. Riesel, riesel – oh, oh, oh! Pflaster, Verband und Pusten helfen nicht, im Gegenteil: Es schneit Bommel. Dann hat Frieda eine Idee, und die Teddy-Klinik öffnet.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Frieda sitzt auf dem Bett und sieht, wie Watte aus dem Arm ihres Teddys rieselt
Seite 1

Frieda schläft heute bei Opa. Da rieselt etwas aus Teddy Bommels Arm. Weiß und weich. Riesel, riesel – oh, oh, oh! Bommel hat ein Loch!

Frieda öffnet ihren roten Spielzeug-Doktorkoffer, Teddy Bommel sitzt daneben
Seite 2

„Keine Angst, Bommel“, flüstert Frieda. „Ich mach dich wieder heil.“ Sie holt ihren Doktorkoffer. Klick, klack – auf!

Frieda klebt ein Pflaster auf Bommels Arm
Seite 3

Erst ein Pflaster. Frieda klebt es auf das Loch. Ganz fest drücken. Fertig! Bommel guckt tapfer.

Das Pflaster fällt von Bommels Fell ab, Frieda erschrickt
Seite 4

Aber auf Bärenfell klebt kein Pflaster. Es rollt sich ein und fällt ab. Riesel, riesel – oh, oh, oh!

Frieda wickelt Bommel rundherum in einen Verband
Seite 5

Dann ein Verband. Frieda wickelt. Rundherum, rundherum, rundherum. Bommels Arm wird dick. Bommels Bauch wird dick. Bommels Kopf auch.

Bommel ist eingewickelt wie ein Schneemann, nur die Ohren gucken raus
Seite 6

„Jetzt bist du ein Schneemann“, kichert Frieda. Bommel kann nichts mehr sehen. Sie wickelt ihn wieder aus. Riesel, riesel – oh, oh, oh!

Frieda pustet mit dicken Backen auf das Loch
Seite 7

Da hilft nur noch Pusten. Das hilft bei Frieda auch immer. Sie holt ganz tief Luft und pustet: „Fffffff!“

Wattebäuschchen fliegen wie Schneeflocken durchs Zimmer
Seite 8

Die Watte fliegt durchs ganze Zimmer. Aufs Kissen, auf die Lampe, auf Friedas Nase. Es schneit Bommel! Riesel, riesel – oh, oh, oh!

Frieda sitzt auf dem Boden und drückt ihren schlappen Teddy, eine Träne auf der Wange
Seite 9

Bommels Arm ist jetzt ganz schlapp. Frieda drückt ihn fest. „Bommel geht kaputt“, schluchzt sie. Eine Träne tropft auf sein Fell.

Frieda läuft mit Bommel unterm Arm durch den Flur
Seite 10

Da fällt ihr etwas ein. Opa hat doch einen Nähkorb! Mit Nadel, Faden und bunten Flicken. Frieda springt auf und läuft los.

Opa sitzt mit dem Nähkorb im Sessel, Frieda hält einen roten Flicken mit Punkten hoch
Seite 11

„Opa, ein Notfall! Wir brauchen die Teddy-Klinik!“ Opa krempelt die Ärmel hoch. Frieda sucht den Flicken aus: rot mit weißen Punkten.

Opa näht den Flicken auf Bommels Arm, Frieda hält Bommels Pfote
Seite 12

Frieda hält Bommels Pfote. „Danach kriegst du ein Gummibärchen.“ Opa näht. Pieks und zieh. Pieks und zieh. „Ein Bär, der Bärchen isst?“, brummt Opa.

Frieda hält Bommel mit dem neuen Flicken hoch und strahlt
Seite 13

„Fertig“, sagt Opa. Auf Bommels Arm sitzt jetzt ein roter Flicken mit weißen Punkten. Wie ein Pflaster. Nur besser: Der hält!

Opa deckt Frieda und Bommel zu und macht das Licht aus
Seite 14

Opa bringt Frieda ins Bett. Gute Nacht, Doktorkoffer. Gute Nacht, Watteflöckchen. Opa knipst das Licht aus. „Der Arzt braucht jetzt einen Tee“, flüstert er.

Frieda liegt im Mondlicht Arm in Arm mit Bommel
Seite 15

Frieda und Bommel liegen Arm in Arm. Der Flicken ist ganz warm. Riesel, riesel? Nein. Nichts rieselt mehr.

Frieda schläft mit ihrem Teddy im Arm, draußen scheint der Mond
Seite 16

Nur der Mond schaut noch herein. Bommels Pfote liegt in Friedas Hand. Ganz still. Gute Nacht, ihr zwei.

Opas Nähkorb mit bunten Flicken steht im Mondlicht auf einem Stuhl

Ende. Gute Nacht!

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