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Luis schielt auf ein winziges rotes Wölkchen auf seiner Nase, Kater Pfeffer schnuppert daneben

Gute-Nacht-Geschichte

Wo ist das Aua?

  • ab 3 Jahren
  • ca. 3 Min. vorlesen
  • 4 Min. anhören
  • 16 Seiten
  • Buntstift

Bumm! Luis stößt sich das Knie, und da sitzt es: ein kleines rotes Wölkchen, das Aua. Papa pustet, und es hüpft zum Ellbogen. Mama pustet, und es landet auf der Nase. Kater Pfeffer niest es durchs ganze Zimmer – bis Luis merkt, was das Aua eigentlich will.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Luis sitzt am Bett und hält sich das Knie, darauf sitzt ein kleines rotes Wölkchen
Seite 1

Bumm! Luis stößt sich das Knie an der Bettkante. „Auaaa!“ Und da sitzt es, auf seinem Knie: ein kleines rotes Wölkchen. Das Aua.

Luis schaut mit zitternder Lippe auf das grummelige Aua auf seinem Knie
Seite 2

Das Aua ist winzig und rot. Es guckt grummelig. Und es pikst. Luis’ Unterlippe zittert. „Papa! Ich hab ein Aua!“

Papa kniet sich hin und pustet auf Luis’ Knie
Seite 3

Papa kommt gelaufen. Er kniet sich hin. „Wo ist das Aua?“ „Da!“, sagt Luis. Papa pustet: Pffffff!

Das Aua hüpft auf Luis’ Ellbogen, Papa kratzt sich am Kopf
Seite 4

Das Aua kullert vom Knie. Hopp! Und landet auf Luis’ Ellbogen. „Jetzt tut’s da weh“, schnieft Luis. Papa kratzt sich am Kopf.

Mama mit der Zahnbürste pustet auf Luis’ Ellbogen
Seite 5

Mama kommt mit der Zahnbürste. „Wo ist das Aua?“ „Da!“ Mama hat schon hundert Auas weggepustet. Sie pustet ganz lange: Pfffffffff!

Das Aua sitzt auf Luis’ Nasenspitze, beide schielen, Papa lacht
Seite 6

Das Aua kullert vom Ellbogen. Hopp! Und landet auf Luis’ Nasenspitze. Luis schielt. Das Aua schielt zurück. Und Papa muss ein bisschen lachen.

Kater Pfeffer schnuppert an Luis’ Nase und muss gleich niesen
Seite 7

Da kommt Kater Pfeffer. Er pustet nicht. Er schnuppert. Er schnuppert an Luis’ Nase. Und dann … „Hatschi!“

Das Aua fliegt in hohem Bogen durchs Kinderzimmer
Seite 8

Das Aua fliegt durchs ganze Zimmer. Hopp, hopp, hopp! Übers Bett, über den Teppich – und weg ist es. Wo ist das Aua jetzt?

Papa, Mama, Pfeffer und Luis suchen das Aua im ganzen Zimmer
Seite 9

Alle suchen. Papa unterm Stuhl, Mama hinterm Vorhang, Pfeffer im Pantoffel. Und Luis? Luis legt sich flach auf den Bauch und guckt unters Bett.

Das Aua sitzt allein und müde im Dunkeln unter dem Bett
Seite 10

Da sitzt das Aua. Ganz allein im Dunkeln. Es ist gar nicht mehr grummelig. Es ist nur noch müde. Und ein bisschen traurig.

Luis liegt auf dem Bauch und flüstert unter das Bett
Seite 11

Da hat Luis eine Idee. „Nicht mehr pusten“, flüstert er. „Psst. Das Aua will gar nicht weg. Es will nur ins Bett.“

Luis hält sein Knie mit einem Sternenpflaster hin, das Aua hüpft darauf
Seite 12

Luis holt ein Pflaster mit Sternen. Er klebt es aufs Knie, wie ein kleines Bett. „Hier, Aua. Für dich.“ Hopp – das Aua kuschelt sich darauf.

Das Aua, Pfeffer und Papa gähnen um die Wette, Mama lacht
Seite 13

Das Aua gähnt ganz winzig: „Ah.“ Pfeffer gähnt größer: „Miaaah.“ Und Papa gähnt am allergrößten: „Uaaaaah!“ Da muss sogar Mama lachen.

Mama deckt Luis zu, Papa macht das Licht aus, Pfeffer rollt sich ein
Seite 14

Mama deckt Luis zu. Papa macht das große Licht aus. Nur die kleine Lampe brennt noch. Pfeffer rollt sich am Fußende ein.

Luis zeigt auf sein Knie, auf dem Sternenpflaster schläft das Aua
Seite 15

„Wo ist das Aua?“, flüstert Papa. Luis zeigt auf sein Knie. Auf dem Sternenpflaster schläft ein kleines rotes Wölkchen. Ganz rund. Ganz ruhig.

Luis schläft im Mondlicht, das Aua schläft auf dem Pflaster
Seite 16

Und morgen früh? Da ist es bestimmt schon weitergezogen. Jetzt aber schläft das Aua. Luis schläft gleich mit. Gute Nacht, Aua. Gute Nacht, Luis.

Eine kleine Nachtlampe leuchtet neben einem Sternenpflaster auf dem Nachttisch

Ende. Gute Nacht!

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