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Mila im Sternenschlafanzug reitet auf einem großen, silberblau leuchtenden Fisch durch den nächtlichen Sternenhimmel

Gute-Nacht-Geschichte

Mila und der Traumfisch

  • ab 5 Jahren
  • ca. 3 Min. vorlesen
  • 4 Min. anhören
  • 8 Seiten
  • Anime

Mila ist überhaupt nicht müde. Da schwimmt ein leuchtender Mondfisch vor ihr Fenster und nimmt sie mit ins Nachtmeer – vorbei an singenden Walen, schlafenden Seepferdchen und einem Garten aus Leuchtquallen. Ganz sachte bringt er sie zurück ins Bett, und Mila träumt vom glitzernden Meer.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Mila sitzt nachts in ihrem Bett und schaut zum Fenster, durch das ein blau-silbernes Schimmern fällt
Seite 1

Mila wälzt sich von links nach rechts. Hin und her. Die Kissen rascheln: Raschel, knister! Doch ihre Augen wollen einfach nicht zugehen. Draußen ist die Nacht pechschwarz und ganz still. „Ich bin überhaupt nicht müde!“, seufzt Mila leise. Da bemerkt sie plötzlich ein wundersames Schimmern an der Fensterscheibe.

Vor dem offenen Fenster schwebt ein großer leuchtender Mondfisch, Mila streckt die Hand nach ihm aus
Seite 2

Platsch! Ein riesiger, runder Fisch schwebt mitten durch die Luft. Er leuchtet silbern wie der Mond und wedelt mit weichen Flossen. „Komm mit ins Nachtmeer!“, flüstert der Mondfisch mit warmer Stimme. Mila staunt mit großen Augen: „Kann ich denn unter Wasser atmen?“ Der Fisch lächelt: „Im Traum geht alles!“

Mila reitet auf dem Mondfisch durch ein tiefblaues Meer voller goldener Bläschen
Seite 3

Husch! Mila klettert auf seinen weichen Rücken. Schwuppdiwupp sausen sie durch den Himmel, der sich plötzlich in tiefblaues Meer verwandelt. Überall glitzern kleine Wasserbläschen wie feiner Sternenstaub. Blubb, blubb, blubb! Mila lacht vergnügt. Das Wasser kitzelt herrlich an ihren Zehen und fühlt sich warm und samtig an.

Zwei riesige, friedliche Wale schwimmen neben Mila und dem Mondfisch
Seite 4

Horch! Ein tiefes, gemütliches Summen erfüllt das Meer: Huuu-ooh-huuu! Zwei friedliche Riesen schwimmen gemächlich vorbei. „Das sind die sanften Wale“, erklärt der Mondfisch leise. Sie singen der weiten Nacht ihr Gute-Nacht-Lied. Mila lauscht dem Brummen. Es klingt wie eine weiche Decke, die sich tröstend um sie legt.

In einem Wald aus Seegras schlafen winzige Seepferdchen, Mila und der Fisch gleiten leise vorbei
Seite 5

Sie gleiten weiter zu einem geheimnisvollen Wald aus grünem Seegras. Wipp, wapp! Daran halten sich winzige Seepferdchen mit ihren Kringelschwänzen fest. Sie haben die Augen fest geschlossen und wiegen sich sanft in den Wellen. Schnarch! Mila kichert leise: „Psst, lieber Fisch, wir dürfen sie nicht wecken!“

Mila kuschelt sich müde an den Fisch, um sie herum schweben rosa und goldene Leuchtquallen
Seite 6

Plötzlich funkelt es rosa, lila und goldgelb. Ein ganzer Garten aus Leuchtquallen tanzt wie schwebende Laternen im Wasser. Klong, klong, machen die Glocken, als sie sacht aneinanderstoßen. „Oh, wie wunderschön!“, haucht Mila staunend. Ihre Augenlider werden auf einmal schwer wie Blei. Gähn! Sie kuschelt sich enger an den Fisch.

Zurück im Kinderzimmer legt der Mondfisch die schläfrige Mila sanft in ihr Bett
Seite 7

Ganz sachte gleitet der Mondfisch aufwärts. Schwapp! Schon schweben sie wieder durch das offene Kinderzimmerfenster. Der treue Fisch setzt Mila behutsam in ihr weiches Bett. Mila krabbelt unter die warme Decke. „Danke, mein lieber Mondfisch“, murmelt sie ganz schläfrig. „Schlaf gut, kleine Mila“, flüstert er und leuchtet warm.

Mila schläft lächelnd unter ihrer Decke, draußen leuchtet der Fisch in der Ferne
Seite 8

Draußen schwimmt der Fisch langsam zurück zu den funkelnden Sternen. Mila schließt zufrieden die Augen. Tief einatmen: Haaa. Ruhig ausatmen: Pffft. In ihrem Kopf singen die Wale noch immer ihr leises Lied. Mila schläft tief und fest ein und träumt vom großen, glitzernden Nachtmeer.

Eine kleine Leuchtqualle und ein schlafendes Seepferdchen in sanftem Licht

Ende. Gute Nacht!

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